Rangoon

Yangon (britisch Rangoon) hat heute etwa 4 Millionen Einwohner. Für die meisten Besucher beginnt und endet hier ihre Reise durch Myanmar. Trotz vieler Kolonialgebäude, ist auch hier die Zukunft eingeleutet worden. Es herrscht Verkehrchaos und man findet die ersten Fast Food Restaurants.
Highlights
Nummer 1 ist hier die goldene Shwedagon Pagode. Für die Besichtigung sollte man sich einige Stunden Zeit lassen. Auch nach Sonnenuntergang ist der Besuch ein Erlebnis. Der Eintritt kostet 5 FEC bzw. 5 US $.
Etwas außerhalb des Zentrums befindet sich ein riesiger liegender Buddha (Chaukhtatgyi Paya). Der Eintritt ist frei.
Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Sule Pagode mitten im Zentrum und der riesige überdachte Bogyoke Markt, auf dem man eine Vielzahl von Mitbringslen findet.
Pyay - Prome

Fährt man die die relativ gute Straße von Rangoon in Richtung Bagan erreicht man nach ca. 7 Stunden Fahrtzeit die Stadt Pyay (britisch Prome). Die Stadt am Ayayarwady River verfügt über Hotels und Sehenswürdigkeiten, so dass man hier eine Übernachtung einplanen sollte.
Im Zentrum von Pyay befindet sich auf einer Anhöhe, die imposante Shwesandaw Pagode, deren Besuch man auf keinem Fall versäumen sollte. Der Eintritt ist frei, für eine Fotogenehmigung werden 100 K verlangt. Neben den interessanten, langen Treppenaufstiegen gibt es auch die Möglichkeit, mit einem Fahrstuhl hinauf zu fahren. Schaut man von der Pagode in östliche Richtigung, entdeckt man gleich in der Nähe, den riesigen "Ten Storey Buddha". Empfehlenswert ist der Besuch der Pagode zu Sonneruntergang, man hat von hier auch einen phantastischen Blick auf den Ayayarwady-Fluß. Am Fluß selbst findet jeden Abend ein Nachtmarkt statt. In der näheren Umgebung befinden sich weitere, alte Pagoden, unter anderem in Richtung Bagan, so dass man diese noch am nächsten Morgen besichtigen kann, bevor die lange Fahrt beginnt ....
Bagan
Die Sehenswürdigkeit in Myanmar. Das Pagodenfeld war unser Highlight der Rundreise. Auf einer Fläche von 40 km² befinden sich Tausende von Pagoden, Stupas und Tempel. Hier kann man sich mehrere Tage aufhalten. Um einen ersten Eindrück zu gewinnen, empfiehlt sich eine Rundfahrt mit dem Pferdekarren (ca. 8000 K/Tag). Die meisten der Pagoden sind zu besichtigen, einige lassen sich auch besteigen. Gerades zum Sonnen Auf/Untergang wird es dann aber ziemlich voll. Der Ausblick ist aber phantastisch.
In den Hotels besteht die Möglichkeit sich ein Fahrrad zu leihen (ca. 1500 K/Tag). Fährt man früh morgens los, schafft man es in einer großen Runde von New Bagan bis zum Hauptort Nyaung U und wieder zurück zu fahren und dabei die wichtisten Pagoden anzuschauen. Der Eintritt zum Pagodenfeld beträgt übrigens einmalig 10US $ und ist im Hotel zu zahlen. Unbedingt besichtigen sollte man die Shwezigon Pagode im Hauptort Nyaung U, die als Vorlage aller Stupas in Myanmar gedient haben soll.
50 Kilometer außerhalb befindet sich der Mount Popa. Der Aufstieg zum Kloster dauert ca. 25 Minuten, man sollte sich aber vor den Affen in Acht nehmen.
Mandalay
Mandalay ist die zweit größte Stadt in Myanmar (ca. 800.000 Einwohner) und liegt ca. 700 km nördlich von Rangoon. Die Fahrzeit vom Mount Popa / Bagan beträgt ca. 5-6 Stunden. Auf der Hinfahrt besteht die Möglichkeit die Überreste der Stadt Inwa zu besichtigen, welche von 1364 an, für 400 Jahre, die Hauptstadt des Königreichs Burma war.
Mingun liegt ca. 11 km von Mandalay entfernt. Da es auf der gegenüberliegenden Flußseite liegt, benutzt man zur Anreise ein Boot. Am Fähranleger in Mandalay besteht neben der öffentlichen Fähre (1000 K/Pers.), auch die Möglichkeit sich ein Privatboot zu chartern (8000 K/Boot), um zeitlich unabhängiger zu sein. Die Pagode von Mingun sollte einmal die allergrößte des Landes werden, wurde dann aber vor Fertigstellung durch ein Erdbeben zerstört. Die aus abertausenden von Ziegeln erbaute Pagode läßt sich besteigen. (Eintritt ca. 3 US$).
Für die Sehenswürdigkeiten in Mandalay gibt es wieder eine Pauschal- Eintrittspreis - 10 US $. Neben dem Mandalay Hill, der Kuthodaw Pagode ("world biggest book") und dem Mahamuni Buddha, ist auch der Besuch des Marktes sehr zu empfehlen.
Im Ort Amarapura gibt es ein großes Kloster und die längste Teakholz-Brücke der Welt zu bestaunen (U Bein Bridge).
Inle See
Der für seine "Einbeinruderer" bekannte Inle See ist ca. 22 km lang und 11 km breit. Im Hauptort Nyaungshwe kostet ein Boot ca. 8000 K / Tag. Im See gibt es das "Jumping Cat" Kloster, die Phaung Daw U Pagode, schwimmende Gärten und Handwerksbetriebe zu besichtigen.
Etwa 40 km westlich vom See liegt der Bergort Kalaw von wo aus Wanderungen ins Bergland unternommen werden können. Ein Guide kostet etwa 4 US $ pro Person. Touren können aber auch schon am Inle See gebucht werden.Golden Rock
Die Fahrt vom Inle See zum Golden Rock erweist sich als Quälerei. Mit Zwischenübernachtung ist man 1 1/2 Tage unterwegs. Die Straße kann nicht mehr schlechter sein. Endlich angekommen, gleich das nächste Problem. Mit total überfüllten LKW´s (vielleicht die 4 fache Personenzahl wie auf dem Foto !) geht es ca. 1 Stunde den Berg hinauf. Dann noch eine weitere Stunde zu Fuß steil berghoch und man ist angekommen. Der spektakulärste Pilgerort Myanmars. Angeblich bewahrt den goldenen Felsklotz nur ein Haar Buddhas vor dem Absturz.





